Marie Luise Kaschnitz (1901–1974)
Author of Long Shadows: Stories
About the Author
Works by Marie Luise Kaschnitz
Deutsche Erzaehler: Zweiter Band Ausgewahlt und Eingeleitet von Marie Luise Kaschnitz (Vol. 2) (1979) 32 copies
Suhrkamp BasisBibliothek : Kaschnitz : Das dicke Kind und andere Erzählungen (2002) — Text — 9 copies
Erzählungen 2 copies
Gesammelte Werke: Gesammelte Werke, 7 Bde., Ln, Bd.3, Die autobiographische Prosa: Bd 3 (1982) 1 copy
Theatrum sanitatis : 12 farbige Miniaturen aus einer italienischen Handschrift der Renaissance 1 copy
Lírica amorosa alemã moderna — Author — 1 copy
Steht noch dahin. Neue Prosa 1 copy
Neue Gedichte 1 copy
Caterina Cornaro / Die Reise des Herrn Admet — Author — 1 copy
Ewige Stadt : Rom-Gedichte 1 copy
Associated Works
Deutsche Kurzgeschichten : eine Auswahl für mittlere Klassen (1972) — Author, some editions — 5 copies, 1 review
Oskar Kokoschka, Städteportraits: [Ausstellung "Oskar Kokoschka - Städteportraits", Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Wien, 4. März - 6. April 1986] (1986) — Contributor — 3 copies
Als de dagen van het jaar verhalen uit de Westduitse werkelijkheid 1970-heden (1985) — Author — 3 copies
Moderne Erzähler 16 — Author — 1 copy
Tagged
Common Knowledge
- Legal name
- Kaschnitz-Weinberg, Marie Louise von
- Other names
- Kaschnitz, Marie Luise
- Birthdate
- 1901-01-31
- Date of death
- 1974-10-10
- Gender
- female
- Occupations
- poet
novelist
book dealer
playwright
short story writer
essayist - Organizations
- Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
- Awards and honors
- Georg Büchner Preis (1955)
Pour le Mérite (1967) - Relationships
- Kaschnitz von Weinberg, Guido (husband)
- Short biography
- Marie Luise Kaschnitz, née von Holzing-Berslett, was born to an aristocratic German family. Her father was a Prussian officer and she grew up in Potsdam and Berlin, where he was posted, as well as on the family estate near the village of Bollschweil in the Black Forest. After completing her education, she began working as a book dealer, and moved to Rome, where she eventually spent about half of her adult life. In 1925, she married Guido Kaschnitz von Weinberg, an Austrian-born archaeologist and scholar, and travelled widely with him for expeditions and lectures, principally in the Mediterranean region. She published her first short story in 1930. Marie Luise Kaschnitz wrote two novels, radio and stage plays, poetry, and many short stories that were collected in volumes such as Lange Schatten (Long Shadows, 1960). Her 1945 essay collection, Menschen und Dinge, established her reputation as one of the leading post-war German writers. Her first two complete volumes of poetry appeared in 1947. In 1953, her husband took a job as director of the German Archaeological Institute in Rome. After his retirement, they returned to Germany, settling in Frankfurt. She briefly taught poetry at the University of Frankfurt, and was a member of PEN. She won many prizes for her work, including the Georg Büchner Prize in 1955 and the Roswitha Prize in 1973. The German literary prize called the Marie Luise Kaschnitz-Preis was named in her honor.
- Nationality
- Germany
- Birthplace
- Karlsruhe, Germany
- Places of residence
- Weimar, Germany
Munich, Bavaria, Germany
Königsberg, Germany (now Kaliningrad ∙ Russia)
Marburg, Germany
Frankfurt am Main, Germany
Rome, Italy - Place of death
- Rome, Italy
- Burial location
- Bollschweil, Germany
- Associated Place (for map)
- Germany
Members
Reviews
Ein ‘Lesebuch’, also eine zum Teil fragmentarische aber exemplarische Zusammenstellung, gedacht als Einführung zu Kaschnitz’ Werk, von Arbeiten aus ihrem letzten Jahrzehnt: Gedichte, Erzählungen, Essays, Aufzeichnungen und was Vormweg im Nachwort „eine Art autonome Prosa“ nennt.
„ …, daß das Gedicht und die „Schöne Literatur“ dem Leser die Wände einreißt, die ihn in seiner Alltagswelt einschließen, in einer Gefangenschaft, die ihn auf eine dumpfe Weise traurig show more macht.“ (216)
H.V., 221f: ‘Das Scheinhafte des literarischen Widerstandes in der Hitler-Zeit, …
Diese Einführung erzielt, was sie beabsichtigt: Ich werde mehr von Kaschnitz lesen (I-19)
Diese Sendung zum 40. Todestag der Schriftstellerin:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/marie-luise-kaschnitz-auf-dem-weg-in-ein-ha... show less
„ …, daß das Gedicht und die „Schöne Literatur“ dem Leser die Wände einreißt, die ihn in seiner Alltagswelt einschließen, in einer Gefangenschaft, die ihn auf eine dumpfe Weise traurig show more macht.“ (216)
H.V., 221f: ‘Das Scheinhafte des literarischen Widerstandes in der Hitler-Zeit, …
Diese Einführung erzielt, was sie beabsichtigt: Ich werde mehr von Kaschnitz lesen (I-19)
Diese Sendung zum 40. Todestag der Schriftstellerin:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/marie-luise-kaschnitz-auf-dem-weg-in-ein-ha... show less
Jan 29, 2019 (Edited)German
Der Autorin Aufzeichnungen aus ihrer langsamen „Rückkehr aus dem Totenland“ Jahre nach dem Verlust ihres Mannes, ihrer langen Reise aus dem „Ungefähren, dem Selbstmitleid, dem hektischen Schwanken zwischen Leben und Tod“, zu der sie erst das Drängen eines literarischen Agenten zu Vortragsreisen und schließlich einer Reise nach Südamerika führt. Es sind Gedanken über das Leben in der Verlassenheit, das Altern, den Verfall im Warten auf den Tod, über die Liebe über den Tod show more hinaus.
Einige herausgegriffen:
Über verschiedene Begegnungen mit dem Tode – Renoir: «je me perfectionne toujours» (39)
„der Gedanke, daß die Grausamkeit [Theresienstadt] damals während du und ich uns liebten und glücklich waren noch irgendwo lauere, bereit hervorzubrechen.“ (46)
Das Altersheim „besiedelt von Hunderten von alten Leuten, von denen wohl angenommen wird, daß sie dort auf ihren Tod warten, während sie ihn doch wahrscheinlich täglich triumphierend die Stirn bieten.“(52)
Ihr Mißtrauen gegenüber der Wohlaufgeräumtheit des heutigen Lebens.(54)
Die Fragwürdigkeit, die ein Rest des Humanen ist.(55)
Caterina von Siena und der zum Tode Verurteilte (55f)
Das Gefühl eines Verhängnisses auch in den glücklichsten Augenblicken – der Maler Alfred Rethel: Totentanz (57)
Die Faszination des Lebens: Glück(58); die Schrecken des Alters, „wenn der verfallene Körper dem Geist aufsitzt“: »Monsieur de Maupassant va s‘animaliser« (86);
der Tanz des Kindes: ihr Wunsch so zu schreiben (109);
die kranke Erde (110);
spiegelporträt: Selbstbildnis mit 60 Jahren(115/16);
„Daß man doch niemals ganz dort ist, wo man gerade ist“. (118);
über das Schreiben: statt „Ausschnitt aus dem großen Kuchen Leben: Urgefühle, die uralten Wahrheiten“(120);
(VI-15) show less
Einige herausgegriffen:
Über verschiedene Begegnungen mit dem Tode – Renoir: «je me perfectionne toujours» (39)
„der Gedanke, daß die Grausamkeit [Theresienstadt] damals während du und ich uns liebten und glücklich waren noch irgendwo lauere, bereit hervorzubrechen.“ (46)
Das Altersheim „besiedelt von Hunderten von alten Leuten, von denen wohl angenommen wird, daß sie dort auf ihren Tod warten, während sie ihn doch wahrscheinlich täglich triumphierend die Stirn bieten.“(52)
Ihr Mißtrauen gegenüber der Wohlaufgeräumtheit des heutigen Lebens.(54)
Die Fragwürdigkeit, die ein Rest des Humanen ist.(55)
Caterina von Siena und der zum Tode Verurteilte (55f)
Das Gefühl eines Verhängnisses auch in den glücklichsten Augenblicken – der Maler Alfred Rethel: Totentanz (57)
Die Faszination des Lebens: Glück(58); die Schrecken des Alters, „wenn der verfallene Körper dem Geist aufsitzt“: »Monsieur de Maupassant va s‘animaliser« (86);
der Tanz des Kindes: ihr Wunsch so zu schreiben (109);
die kranke Erde (110);
spiegelporträt: Selbstbildnis mit 60 Jahren(115/16);
„Daß man doch niemals ganz dort ist, wo man gerade ist“. (118);
über das Schreiben: statt „Ausschnitt aus dem großen Kuchen Leben: Urgefühle, die uralten Wahrheiten“(120);
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Jun 6, 2015German
Jun 8, 2019German
Jan 13, 2015German
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