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Hilde Domin (1909–2006)

Author of Nur eine Rose als Stütze.

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About the Author

Image credit: Hilde Domin, 1959

Works by Hilde Domin

Nur eine Rose als Stütze. (1959) 24 copies, 1 review
Sämtliche Gedichte (2009) 21 copies
Gesammelte Gedichte (1987) 16 copies
Abel steh auf: Gedichte, Prosa, Theorie (1979) — Author — 10 copies
Ich will dich (1970) 8 copies
Hier. (1984) 8 copies
Rückkehr der Schiffe. (1992) 6 copies
Der Baum blüht trotzdem (1999) 6 copies

Associated Works

Deutsche Gedichte (1966) — Contributor, some editions — 137 copies
Two Cultures? The Significance of C.P. Snow (1962) — Contributor — 68 copies, 3 reviews
After Every War: Twentieth-Century Women Poets (2004) — Contributor — 35 copies
Gedichte (1977) — Editor — 27 copies, 1 review
Proteus Magazine, No. 4 — Contributor — 1 copy

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Common Knowledge

Canonical name
Domin, Hilde
Legal name
Palm, Hildegard Löwenstein
Other names
Domin, Hilde
Birthdate
1909-07-27
Date of death
2006-02-22
Gender
female
Education
University of Heidelberg
University of Berlin
University of Rome, Italy
Istituto Superiore di Scienze Sociali e Politiche „Cesare Alfiere“, Florence, Italy
Occupations
writer
poet
translator
photographer
Organizations
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
Awards and honors
Jakob-Wassermann-Literaturpreis(1999)
Orden al Mérito de Duarte, Sánchez y Mella (2005)
Relationships
Sachs, Nelly (Friend)
Tauschwitz, Marion (Friend and writer of her biography)
Palm, Erwin Walter (Husband)
Short biography
Hilde Domin was the pen name of Hilde Lowenstein, born into a German-Jewish family. She studied at universities in Heidelberg,Cologne, Bonn and Berlin until 1932, when she and her family had to flee the rise of Nazisim, and went to live in Italy. She finished her education with a doctoral degree in political science in Florence. In 1936, she married a fellow student, Erwin Walter Palm. The couple stayed in England for several years trying to get a visa before being allowed to immigrate to the Dominican Republic in 1940. Hilde worked as a teacher, photographer, and translator for over a decade, and adopted the pen name Hilde Domin in honor of the city of Santo Domingo. After World War II, she and her husband returned to Germany. Domin produced novels, poems and two volumes of autobiography, and became one of the most important German-language poets of her time. She was awarded the highest order of the Dominican Republic, the Orden al Merito de Duarte, Sanchez y Mella, in 2005.
Nationality
Germany
Birthplace
Cologne, Germany
Places of residence
Cologne, Germany
Heidelberg, Germany
Berlin, Germany
Rome, Italy
Florence, Italy
Hampstead, Londen, UK (show all 9)
Minehead, Somerset, UK
Santo Domingo, Dominican Republic
Frankfurt am Main, Germany
Place of death
Heidelberg, Germany
Burial location
Bergfriedhof, Heidelberg, Germany
Associated Place (for map)
Germany

Members

Reviews

1 review
Domin, Hilde – Nur eine Rose als Stütze

ZUR AUTORIN:
Hilde Domin, Tochter eines jüdischen Rechtsanwalts, wurde 1909 (bis 1999 gab Domin 1912 als Geburtsjahr an) in Köln geboren. Nach dem Abitur an einem humanistischen Gymnasium in Köln studierte sie von 1929 bis 1932 in Heidelberg, Köln, Bonn und Berlin zunächst Jura, später Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Philosophie. Ihre wichtigsten Lehrer waren Karl Jaspers und Karl Mannheim. 1932 emigrierte sie aus politischen Gründen show more zusammen mit dem Archäologen und Kunsthistoriker Erwin Walter Palm nach Rom. In Florenz promovierte sie über Staatsgeschichte der Renaissance.1935 bis 1939 war sie als Lehrerin für Sprachen in Rom tätig. 1936 heiratete sie ihren Lebensgefährten Erwin Walter Palm. Nach Abschluss des Bündnis- und Freundschaftspaktes zwischen Hitler und Mussolini lieferte Italien mehrere (andere) Gegner an die Nazis aus. Deshalb floh das Paar 1939 aus Italien nach Großbritannien, wo Hilde Palm für kurze Zeit als Sprachlehrerin am St. Aldyn’s College tätig war, und 1941 (über die USA) weiter in die Dominikanische Republik. Dort arbeitete sie zunächst als Übersetzerin und Fotografin und später von 1947 bis 1952 als Dozentin für Deutsch an der Universität von Santo Domingo.Erst 1951, nach dem Tod ihrer Mutter, begann Hilde Palm unter dem Pseudonym „Domin” zu dichten, wobei der Name Domin an Santo Domingo erinnern soll, da sie hier angefangen hat zu schreiben. 1954 kehrte sie nach 22 Jahren im Exil in die Bundesrepublik zurück. 1957 wurden ihre ersten Gedichte in Zeitschriften veröffentlicht. Seit 1960 war Hilde Domin als freie Schriftstellerin tätig. Neben Gedichten, Erzählungen und einem Roman in Montageform schrieb sie auch Essays und literaturwissenschaftliche Abhandlungen und war als Übersetzerin und Herausgeberin tätig. Ihren Lebensabend verbrachte die Dichterin in Heidelberg. Am 22. Februar 2006 starb sie im Alter von 96 Jahren in Heidelberg an den Folgen eines Sturzes. (Quelle: Wikepedia

ZUM BUCH:
1959 – also als Fünfzigjährige!!! - veröffentlichte Hilde Domin diesen ihren ersten und auch weit verbreitesten Gedichtband. Was hinter den gerade mal 46 Gedichten steht ist nach meinem Empfinden die Frucht dessen, was sich im Lebenslauf manchmal so erschreckend kurz und lapidarisch zusammenfassen lässt: 22 Jahre im Exil... Was steckt wohl hinter den Erfahrungen des Heimatverlustes, bzw. der Unbeheimatetheit? Wie Abschiednehmen? Neu aufbrechen?
Und worauf ist wirklich Verlass? Worauf stütze ich mich? Den Titel verstehe ich als Andeutung in diesem Sinne...
Hilde Domin gelingt es in meisterhafter und einfachster Art, ihrem Sehnen, ihrer Suche Ausdruck zu verleihen. Und wahrscheinlich war es das Erleben so vieler Menschen ihrer Generation.

Auszug aus der Umschlagseite (ich hoffe, dass das erlaubt ist?):

Ziehende Landschaft

Man muss weggehen können
Und doch sein wie ein Baum:
Als bliebe die Wurzel im Boden
Als zöge die Landschaft und wir ständen fest.

Einfach toll. Bewegend.
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