
Andreas Brandhorst
Author of Diamant
About the Author
Series
Works by Andreas Brandhorst
Das Netz der Sterne: Roman | Actionreiche Science-Fiction des preisgekrönten Bestsellerautors (2023) 3 copies
Monument der Titanen 2 copies
Messias 1 copy
Die Trümmersphäre 1 copy
Der Hexenhenker 1 copy
Welt der Psionen 1 copy
Perry Rhodan 3005: Wiege der Menschheit: Perry Rhodan-Zyklus "Mythos" (Perry Rhodan-Erstauflage) (German Edition) (2019) 1 copy
Zeta: Roman 1 copy
2004 1 copy
Strata 1 copy
Zeta 3 1 copy
Der Riss : Thriller 1 copy
Associated Works
The Science of Discworld II: The Globe (2002) — Translator, some editions — 2,059 copies, 15 reviews
The Science of Discworld III: Darwin's Watch (2005) — Translator, some editions — 1,773 copies, 8 reviews
Gespensterschiff / Planet des Untergangs / Die Augen der Betrachter. Star Trek (1994) — Translator — 19 copies
Vergiß nicht den Wind. Neue deutsche Fantasy- Geschichten. (1983) — Contributor, some editions — 7 copies
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Common Knowledge
- Canonical name
- Brandhorst, Andreas
- Other names
- Lockwood, Thomas
Weiler, Andreas - Birthdate
- 1956-05-26
- Gender
- male
- Occupations
- translator
writer
science fiction writer - Nationality
- Germany
- Birthplace
- Sielhorst, NRW, Deutschland
- Places of residence
- Italy
Members
Reviews
Inhalt:
Da das Buch 530 Seiten umfasst, ist es einigermaßen schwierig den Inhalt zusammenzufassen, zumal unter der Prämisse, keine Spoiler zu schreiben.
Kurz gesagt: während Vinzent Forrester und seine Tochter Zinnober im Auftrag der mächtigen 'Agentur' versuchen, ein lange Zeit verschollenes Artefakt an sich zu bringen, hat Aurelius, ein Vertreter Omnis, das selbe Ziel, nur, dass er das Artefakt nicht zu seinen Zwecken ausnutzen, sondern seiner ursprünglichen Bestimmung zuführen will. show more Natürlich sind diverse Organisationen hinter dem Artefakt her, heißt es doch, wer das Artefakt beherrscht, beherrscht die Welt -- aber ist dem wirklich so? Eine atemberaubende Jagd beginnt. Wer wird der Sieger sein, und wie hoch ist der Preis?
Meine Meinung:
Konnte der Autor mich vor gut einem Jahr schon mit seinem preisgekrönten Roman Das Schiff überzeugen, hat er mit Omni noch was draufgelegt. Omni ist ein richtiges Weltraumabenteuer, mit Krawumm, einer tollen Welt, und einer Menge sehr gut durchdachter Ideen -- auf gut Neudeutsch: es ist voll der Burner.
Wir treffen zuerst auf Aurelius, einen 10000 Jahre alten Menschen, der im Dienste Omnis steht.
Omni ist eine Supermacht die im Grunde handeln kann, wie sie will, da ihre Überlegenheit von allen im Universum anerkannt wird. Vermutlich liegt das daran, dass sie technisch extrem hoch entwickelt sind, und den Eindruck erwecken, als seien sie omniscient, omniferous und omnipotent. Ob der Name dieser Superzivilisationen deswegen ausgewählt wurde weiß ich nicht, ich vergaß zu fragen, aber der Autor wählt alle Namen mit Bedacht, darum liegt es für mich nahe.
Dann sind da noch Vinzent und Zinnober, ein Vater-Tochter-Duo, die auf der Schattenseite stehen. Vinz ist ein abgehalfterter Agent mit einer zwielichtigen Vergangenheit, seine Tochter Zinnober ein eigenwilliger Teenager der sich nichts gefallen lässt. Es gibt noch weitere Spieler, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Vinzent und Zinnober werden von Cassandra unterstützt, der KI (künstlichen Intelligenz) ihres Raumschiffes.
In Omni wird das gesamte Spektrum abgedeckt, das man aus der Science Fiktion kennt: tolle Technologien, atemberaubende Planeten, faszinierende Rassen mit zum Teil furchterregenden Eigenschaften; Verfolgungsjagden, Kämpfe, Kulturen und Bräuche, und hinter all dem eine Philosophie, Gedankenspiele, Ethik- und Moralvorstellungen. Die Verknüpfung all dieser Elemente ist super gelungen, zum Teil liest sich das Buch wie ein Agententhriller, dann wieder gibt es leise Töne die einen nachdenklich machen. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt des Sprichwortes: Nomen est Omen drängt sich auf, und es lohnt sich, die Bedeutung einiger Namen nachzuschlagen.
Nehmen wir nur mal den Namen Aurelius: ist er der aus Gold gemachte, oder ist er angelehnt an Marc Aurel bzw. Marcus Aurelius, den römischen Kaiser und Philosophen, der der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa war? Wenn man weiß, dass unser Wort 'stoisch' direkt von Stoa abgeleitet ist, ist der Zusammenhang eindeutig -- oder doch nicht?
Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen. Es ist spannend genug dass man es in einem Rutsch durchlesen könnte -- wäre da nicht der Umfang von 530 Seiten. Es gibt aber so viele wichtige Details und Ideen, dass man sich Zeit nehmen sollte.
Ich hatte das Glück, das Buch in einer Autoren-begleiteten Leserunde lesen und diskutieren zu dürfen, wovon mein Verständnis des Buches sehr profitiert hat. Da jeder eine andere Wahrnehmung hat, und man aufgrund der Fülle der Informationen natürlich nicht jede Nuance gleich gewichtet, ist der Austausch mit MitleserInnen ein großes Plus. Aber auch wer allein liest wird nicht enttäuscht werden, es ist auf jeden Fall für alle Geschmäcker was dabei und mehr.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Abschließend möchte ich mich beim Piper Verlag bedanken, der mir zu meiner großen Überraschung und Freude ungefragt ein Rezensionsexemplar zuschickte, bei Leserunden für die Organisation und Durchführung dieser ausführlichen Leserunde, und natürlich beim Autor, der uns geduldig durch die Leserunde begleitete und das Buch mit uns diskutierte. show less
Da das Buch 530 Seiten umfasst, ist es einigermaßen schwierig den Inhalt zusammenzufassen, zumal unter der Prämisse, keine Spoiler zu schreiben.
Kurz gesagt: während Vinzent Forrester und seine Tochter Zinnober im Auftrag der mächtigen 'Agentur' versuchen, ein lange Zeit verschollenes Artefakt an sich zu bringen, hat Aurelius, ein Vertreter Omnis, das selbe Ziel, nur, dass er das Artefakt nicht zu seinen Zwecken ausnutzen, sondern seiner ursprünglichen Bestimmung zuführen will. show more Natürlich sind diverse Organisationen hinter dem Artefakt her, heißt es doch, wer das Artefakt beherrscht, beherrscht die Welt -- aber ist dem wirklich so? Eine atemberaubende Jagd beginnt. Wer wird der Sieger sein, und wie hoch ist der Preis?
Meine Meinung:
Konnte der Autor mich vor gut einem Jahr schon mit seinem preisgekrönten Roman Das Schiff überzeugen, hat er mit Omni noch was draufgelegt. Omni ist ein richtiges Weltraumabenteuer, mit Krawumm, einer tollen Welt, und einer Menge sehr gut durchdachter Ideen -- auf gut Neudeutsch: es ist voll der Burner.
Wir treffen zuerst auf Aurelius, einen 10000 Jahre alten Menschen, der im Dienste Omnis steht.
Omni ist eine Supermacht die im Grunde handeln kann, wie sie will, da ihre Überlegenheit von allen im Universum anerkannt wird. Vermutlich liegt das daran, dass sie technisch extrem hoch entwickelt sind, und den Eindruck erwecken, als seien sie omniscient, omniferous und omnipotent. Ob der Name dieser Superzivilisationen deswegen ausgewählt wurde weiß ich nicht, ich vergaß zu fragen, aber der Autor wählt alle Namen mit Bedacht, darum liegt es für mich nahe.
Dann sind da noch Vinzent und Zinnober, ein Vater-Tochter-Duo, die auf der Schattenseite stehen. Vinz ist ein abgehalfterter Agent mit einer zwielichtigen Vergangenheit, seine Tochter Zinnober ein eigenwilliger Teenager der sich nichts gefallen lässt. Es gibt noch weitere Spieler, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Vinzent und Zinnober werden von Cassandra unterstützt, der KI (künstlichen Intelligenz) ihres Raumschiffes.
In Omni wird das gesamte Spektrum abgedeckt, das man aus der Science Fiktion kennt: tolle Technologien, atemberaubende Planeten, faszinierende Rassen mit zum Teil furchterregenden Eigenschaften; Verfolgungsjagden, Kämpfe, Kulturen und Bräuche, und hinter all dem eine Philosophie, Gedankenspiele, Ethik- und Moralvorstellungen. Die Verknüpfung all dieser Elemente ist super gelungen, zum Teil liest sich das Buch wie ein Agententhriller, dann wieder gibt es leise Töne die einen nachdenklich machen. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt des Sprichwortes: Nomen est Omen drängt sich auf, und es lohnt sich, die Bedeutung einiger Namen nachzuschlagen.
Nehmen wir nur mal den Namen Aurelius: ist er der aus Gold gemachte, oder ist er angelehnt an Marc Aurel bzw. Marcus Aurelius, den römischen Kaiser und Philosophen, der der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa war? Wenn man weiß, dass unser Wort 'stoisch' direkt von Stoa abgeleitet ist, ist der Zusammenhang eindeutig -- oder doch nicht?
Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen. Es ist spannend genug dass man es in einem Rutsch durchlesen könnte -- wäre da nicht der Umfang von 530 Seiten. Es gibt aber so viele wichtige Details und Ideen, dass man sich Zeit nehmen sollte.
Ich hatte das Glück, das Buch in einer Autoren-begleiteten Leserunde lesen und diskutieren zu dürfen, wovon mein Verständnis des Buches sehr profitiert hat. Da jeder eine andere Wahrnehmung hat, und man aufgrund der Fülle der Informationen natürlich nicht jede Nuance gleich gewichtet, ist der Austausch mit MitleserInnen ein großes Plus. Aber auch wer allein liest wird nicht enttäuscht werden, es ist auf jeden Fall für alle Geschmäcker was dabei und mehr.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Abschließend möchte ich mich beim Piper Verlag bedanken, der mir zu meiner großen Überraschung und Freude ungefragt ein Rezensionsexemplar zuschickte, bei Leserunden für die Organisation und Durchführung dieser ausführlichen Leserunde, und natürlich beim Autor, der uns geduldig durch die Leserunde begleitete und das Buch mit uns diskutierte. show less
Inhalt:
Die Firma Futuria, gegründet mit der hehren Idee das Leben für die Menschheit zu verbessern, Krankheiten auszumerzen, und letztendlich den Menschen zur Unsterblichkeit zu verhelfen, hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, und die Ziele haben sich geändert. Dies ist allerdings nicht offensichtlich, offiziell wird weiterhin daran gearbeitet, die ursprünglichen Ziele zu verwirklichen.
Die Journalistin Sophia wird von Futuria engagiert um anlässlich des 20jährigen show more Firmenjubiläums ein Firmenporträt zu erstellen.
Bei einer Feier kommt es zu einem Zwischenfall, und Sophia und ihr Kollege Borris untersuchen die Hintergründe.
Plötzlich finden sie sich in einem Sumpf aus Intrigen wieder.
Derweil sind Futurias Gegner auch nicht untätig, und alles läuft auf einen großen Showdown hinaus dessen Gewinner nicht feststeht.
Meine Meinung
Mit 'Ewiges Leben' ist Andreas Brandhorst ein großartiger, brandaktueller Thriller gelungen, der es wieder mal schafft heiße Eisen anzupacken und zum Nachdenken anzuregen, ohne dabei zu moralisieren.
Der Spannungsbogen wird konstant aufrechterhalten -- was bei über 700 Seiten eine großartige Leistung ist.
Das Buch liest sich einfach so weg, man merkt die Länge überhaupt nicht, denn die Szenen und Protagonisten wechseln ständig, wobei alle quasi aufeinander zulaufen.
Sympathien und Antipathien die man im Laufe des Buches entwickelt muss man überdenken, denn es ist nicht alles so, wie es scheint.
Technische oder wissenschaftliche Kenntnisse braucht man nicht, um das Buch zu verstehen. Alles wird so erklärt, dass man jederzeit im Bilde ist.
Interessanterweise hat die Wirklichkeit die Fiktion in einigen Bereichen schon eingeholt, was doch irgendwie erschreckend ist.
Natürlich ist uns allen bewusst, dass die schöne neue Welt auch Schattenseiten hat, aber im Allgemeinen verdrängt man das. Im Buch werden wir mit den Schattenseiten konfrontiert und müssen uns damit auseinandersetzen.
Es ist ein tolles Buch, großartig recherchiert, sehr flüssig geschrieben, und absolut empfehlenswert.
Übrigens ist die Hörbuchvariante, gelesen von Richard Barenberg, auch sehr zu empfehlen. Richard Barenberg liest die Geschichte großartig. Leider ist die Kapiteleinteilung des Hörbuches absolut willkürlich, so dass man nicht ohne weiteres zwischen Buch und Hörbuch hin- und herspringen kann.
Vielen Dank an Leserunden.de und Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. show less
Die Firma Futuria, gegründet mit der hehren Idee das Leben für die Menschheit zu verbessern, Krankheiten auszumerzen, und letztendlich den Menschen zur Unsterblichkeit zu verhelfen, hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, und die Ziele haben sich geändert. Dies ist allerdings nicht offensichtlich, offiziell wird weiterhin daran gearbeitet, die ursprünglichen Ziele zu verwirklichen.
Die Journalistin Sophia wird von Futuria engagiert um anlässlich des 20jährigen show more Firmenjubiläums ein Firmenporträt zu erstellen.
Bei einer Feier kommt es zu einem Zwischenfall, und Sophia und ihr Kollege Borris untersuchen die Hintergründe.
Plötzlich finden sie sich in einem Sumpf aus Intrigen wieder.
Derweil sind Futurias Gegner auch nicht untätig, und alles läuft auf einen großen Showdown hinaus dessen Gewinner nicht feststeht.
Meine Meinung
Mit 'Ewiges Leben' ist Andreas Brandhorst ein großartiger, brandaktueller Thriller gelungen, der es wieder mal schafft heiße Eisen anzupacken und zum Nachdenken anzuregen, ohne dabei zu moralisieren.
Der Spannungsbogen wird konstant aufrechterhalten -- was bei über 700 Seiten eine großartige Leistung ist.
Das Buch liest sich einfach so weg, man merkt die Länge überhaupt nicht, denn die Szenen und Protagonisten wechseln ständig, wobei alle quasi aufeinander zulaufen.
Sympathien und Antipathien die man im Laufe des Buches entwickelt muss man überdenken, denn es ist nicht alles so, wie es scheint.
Technische oder wissenschaftliche Kenntnisse braucht man nicht, um das Buch zu verstehen. Alles wird so erklärt, dass man jederzeit im Bilde ist.
Interessanterweise hat die Wirklichkeit die Fiktion in einigen Bereichen schon eingeholt, was doch irgendwie erschreckend ist.
Natürlich ist uns allen bewusst, dass die schöne neue Welt auch Schattenseiten hat, aber im Allgemeinen verdrängt man das. Im Buch werden wir mit den Schattenseiten konfrontiert und müssen uns damit auseinandersetzen.
Es ist ein tolles Buch, großartig recherchiert, sehr flüssig geschrieben, und absolut empfehlenswert.
Übrigens ist die Hörbuchvariante, gelesen von Richard Barenberg, auch sehr zu empfehlen. Richard Barenberg liest die Geschichte großartig. Leider ist die Kapiteleinteilung des Hörbuches absolut willkürlich, so dass man nicht ohne weiteres zwischen Buch und Hörbuch hin- und herspringen kann.
Vielen Dank an Leserunden.de und Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. show less
Inhalt:
Auf der Erde gibt es nur noch eine überschaubare Anzahl an unsterblichen Menschen, sowie eine sehr geringe Anzahl an sterblichen Menschen. Die intelligenten Maschinen sorgen für Alle und Alles.
Adam, einer der Sterblichen, ist ein Mindtalker der den Maschinen dabei hilft (mittels Gedankentransfer) weit draußen im Weltall nach der untergegangenen Kultur der Muriah zu suchen.
Dabei macht er eine folgenschwere Entdeckung, die alles, was er sein Leben lang geglaubt hat, in Frage show more stellt.
Meine Meinung:
Normalerweise äußere ich mich nicht zum Cover, aber als eingefleischter Star Trek Fan fühlte ich mich von diesem magisch angezogen. Auch der Klappentext sprach mich an, also bewarb ich mich kurz entschlossen für die Blogtour zum Buch die heute (Montag, 05.10.2015) gestartet ist.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich tatsächlich einen Science Fiction Roman gelesen habe, üblicherweise konsumiere ich nur die televisuelle Kost.
Beim Lesen des Klappentextes dachte ich sofort an Avatar, und auch während des Lesens des Buches fühlte ich mich hier und da an bekannte Science Fiction Serien erinnert -- aber damit hier kein falscher Eindruck entsteht -- alles hier im Buch ist ganz anders als alles was ich bislang so kannte.
Natürlich gibt es Elemente ohne die kein guter Science Fiction Roman auskommt, von daher ist einem dieses oder jenes Prinzip schon vertraut, aber letztendlich kommt es darauf an, was der Autor damit macht; wie er es verpackt und anwendet.
Das ist in diesem Fall fantastisch gelungen. Das Prinzip der Mindtalker hat mich total fasziniert. Adam ist eine ungemein faszinierende Persönlichkeit, und auch die anderen Charaktere sind sehr überzeugend, mit ihren Stärken und Schwächen, ihren Ecken und Kanten.
Es gibt diverse überraschende Wendungen und einen sehr überraschenden Schluss.
Das Buch ist intelligent, hat Witz (leider würde ich spoilern, verriete ich jetzt die Stelle, an der ich laut aufgelacht habe, so bissig war die Ironie dort), und hält einen bis zum Schluss in seinem Bann.
Etwas getrübt wurde mir der Lesegenuss nur durch die unglaublich vielen technischen Details. Dafür gibt es Punkteabzug.
Ich fand, sie schütteten den Inhalt ein wenig zu, und das wäre meiner Meinung nach gar nicht nötig gewesen. Ich persönlich muss nicht wissen, wie etwas funktioniert, mir genügt es in der Regel, dass etwas funktioniert, und dass ich jemanden kenne der weiß, wie es funktioniert, falls ich Probleme habe. Andererseits hat Scifi vermutlich gerade wegen des technischen Aspektes viele Fans, und ich bin recht geübt darin, quer zu lesen wenn ich merke, dass etwas im Text nicht wirklich relevant für das Vorankommen der Handlung ist.
Allen Science Fiction Fans kann ich dieses Buch guten Gewissens ans Herz legen. Für Einsteiger, oder Leute, die in dem Genre nicht so recht bewandert sind, ist es vielleicht nicht so geeignet, aber das ist natürlich schwer einzuschätzen, schließlich gehöre ich nicht zu dieser Kategorie.
Fazit:
Ein Lesegenuss den ich unbedingt weiterempfehlen kann, die Ideenwelt hier ist großartig und sehr gelungen. Ich werde sicher noch andere Bücher dieses Autors lesen, ich bin jetzt total neugierig geworden. show less
Auf der Erde gibt es nur noch eine überschaubare Anzahl an unsterblichen Menschen, sowie eine sehr geringe Anzahl an sterblichen Menschen. Die intelligenten Maschinen sorgen für Alle und Alles.
Adam, einer der Sterblichen, ist ein Mindtalker der den Maschinen dabei hilft (mittels Gedankentransfer) weit draußen im Weltall nach der untergegangenen Kultur der Muriah zu suchen.
Dabei macht er eine folgenschwere Entdeckung, die alles, was er sein Leben lang geglaubt hat, in Frage show more stellt.
Meine Meinung:
Normalerweise äußere ich mich nicht zum Cover, aber als eingefleischter Star Trek Fan fühlte ich mich von diesem magisch angezogen. Auch der Klappentext sprach mich an, also bewarb ich mich kurz entschlossen für die Blogtour zum Buch die heute (Montag, 05.10.2015) gestartet ist.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich tatsächlich einen Science Fiction Roman gelesen habe, üblicherweise konsumiere ich nur die televisuelle Kost.
Beim Lesen des Klappentextes dachte ich sofort an Avatar, und auch während des Lesens des Buches fühlte ich mich hier und da an bekannte Science Fiction Serien erinnert -- aber damit hier kein falscher Eindruck entsteht -- alles hier im Buch ist ganz anders als alles was ich bislang so kannte.
Natürlich gibt es Elemente ohne die kein guter Science Fiction Roman auskommt, von daher ist einem dieses oder jenes Prinzip schon vertraut, aber letztendlich kommt es darauf an, was der Autor damit macht; wie er es verpackt und anwendet.
Das ist in diesem Fall fantastisch gelungen. Das Prinzip der Mindtalker hat mich total fasziniert. Adam ist eine ungemein faszinierende Persönlichkeit, und auch die anderen Charaktere sind sehr überzeugend, mit ihren Stärken und Schwächen, ihren Ecken und Kanten.
Es gibt diverse überraschende Wendungen und einen sehr überraschenden Schluss.
Das Buch ist intelligent, hat Witz (leider würde ich spoilern, verriete ich jetzt die Stelle, an der ich laut aufgelacht habe, so bissig war die Ironie dort), und hält einen bis zum Schluss in seinem Bann.
Etwas getrübt wurde mir der Lesegenuss nur durch die unglaublich vielen technischen Details. Dafür gibt es Punkteabzug.
Ich fand, sie schütteten den Inhalt ein wenig zu, und das wäre meiner Meinung nach gar nicht nötig gewesen. Ich persönlich muss nicht wissen, wie etwas funktioniert, mir genügt es in der Regel, dass etwas funktioniert, und dass ich jemanden kenne der weiß, wie es funktioniert, falls ich Probleme habe. Andererseits hat Scifi vermutlich gerade wegen des technischen Aspektes viele Fans, und ich bin recht geübt darin, quer zu lesen wenn ich merke, dass etwas im Text nicht wirklich relevant für das Vorankommen der Handlung ist.
Allen Science Fiction Fans kann ich dieses Buch guten Gewissens ans Herz legen. Für Einsteiger, oder Leute, die in dem Genre nicht so recht bewandert sind, ist es vielleicht nicht so geeignet, aber das ist natürlich schwer einzuschätzen, schließlich gehöre ich nicht zu dieser Kategorie.
Fazit:
Ein Lesegenuss den ich unbedingt weiterempfehlen kann, die Ideenwelt hier ist großartig und sehr gelungen. Ich werde sicher noch andere Bücher dieses Autors lesen, ich bin jetzt total neugierig geworden. show less
I don't regularly read German books, for a number of reasons. This has as a consequence that it can be hard to understand it all. Which was the case here.
This was my first encounter with Brandhorst's own work. He's also known for having translated a.o. [a:Terry Pratchett|1654|Terry Pratchett|https://images.gr-assets.com/authors/1235562205p2/1654.jpg]'s Discworld-novels into German.
This story here in 'Kinder der Ewigkeit' is about Esebian, a man with a crimibal past (murderer, assassin). To show more escape prison, he changed his identity and in at least one case, even his sex. But all these personalities continued to live on in his mind. This made me think of [a:Brandon Sanderson|38550|Brandon Sanderson|https://images.gr-assets.com/authors/1394044556p2/38550.jpg]'s [b:Legion|25925238|Legion (Legion, #1)|Brandon Sanderson|https://images.gr-assets.com/books/1437118169s/25925238.jpg|18978261]. Like in this story, these personalities are consulted whenever necessary.
Oh yes, it's a hard sci-fi story with bio-engineering (hence also the regeneration of the human body, enhancing them with multifunctional chips that reinforce the senses, etc.), a vast space (in which I had a hard time imagining the setting, the planets, the filigree networks / roads / circuits, ...), a collective of AI's governing it all, and more.
But it seems not everyone is happy with the current political situation and thus seek to take control. Those people are the Immortal ones, the Enlightened. To become an Enlightened, you have to earn and collect merits through your job or certain tasks. But people who have the Taint (whatever it is, because it is not explained at all!) can not rise to the level of immortality. It is almost like the Indian caste-system.
Esebian can reach immortality, but has to play the assassin one last time, despite him having sworn many years ago to lead a normal, peaceful life. He has to kill the leader of the Directorate. But not all goes according to plan or even Esebian's plan. This collective wants to lead a control-free life and wants to overthrow the governing Magisters (Masters, the AI).
In other words, Esebian is used as a tool on a political scheme, but finds out only very late. In addition, there is a certain Leandra, a mentalist, who will severely influence his course of actions, for better or for worse.
As I wrote in the beginning, I found it hard to understand or follow the story. Maybe Brandhorst's style has something to do with it (my knowledge of the German language is not on a C1- or C2-level = mother-tongue) or maybe it is because the story has holes or lacks some coherence. It is definitely not a perfect stpry; it has its flaws. One review I agree with on that part - although this reader is more positive about the book than I am - is this one: click here .
It is, all in all, not a bad story. Brandhorst threw in some interesting ideas (immortality, but what are the consequences? Why not for everyone? AI governing?), but failed to explain some things. The happenings take place in a biiiig world, of which little is known, thus making it hard to properly form an image of it, or I must have overlooked it, which I don't think I have.
Final remark: This could have done with /- 100-200 pages less. No, really.
There are other Brandhorst novels on my wish list (click here), but I am currently (!) not that eager to read them after this first encounter. I do welcome any Brandhorst specialists to offer their insight into his books to make me give him the benefit of the doubt. 🙂 show less
This was my first encounter with Brandhorst's own work. He's also known for having translated a.o. [a:Terry Pratchett|1654|Terry Pratchett|https://images.gr-assets.com/authors/1235562205p2/1654.jpg]'s Discworld-novels into German.
This story here in 'Kinder der Ewigkeit' is about Esebian, a man with a crimibal past (murderer, assassin). To show more escape prison, he changed his identity and in at least one case, even his sex. But all these personalities continued to live on in his mind. This made me think of [a:Brandon Sanderson|38550|Brandon Sanderson|https://images.gr-assets.com/authors/1394044556p2/38550.jpg]'s [b:Legion|25925238|Legion (Legion, #1)|Brandon Sanderson|https://images.gr-assets.com/books/1437118169s/25925238.jpg|18978261]. Like in this story, these personalities are consulted whenever necessary.
Oh yes, it's a hard sci-fi story with bio-engineering (hence also the regeneration of the human body, enhancing them with multifunctional chips that reinforce the senses, etc.), a vast space (in which I had a hard time imagining the setting, the planets, the filigree networks / roads / circuits, ...), a collective of AI's governing it all, and more.
But it seems not everyone is happy with the current political situation and thus seek to take control. Those people are the Immortal ones, the Enlightened. To become an Enlightened, you have to earn and collect merits through your job or certain tasks. But people who have the Taint (whatever it is, because it is not explained at all!) can not rise to the level of immortality. It is almost like the Indian caste-system.
Esebian can reach immortality, but has to play the assassin one last time, despite him having sworn many years ago to lead a normal, peaceful life. He has to kill the leader of the Directorate. But not all goes according to plan or even Esebian's plan. This collective wants to lead a control-free life and wants to overthrow the governing Magisters (Masters, the AI).
In other words, Esebian is used as a tool on a political scheme, but finds out only very late. In addition, there is a certain Leandra, a mentalist, who will severely influence his course of actions, for better or for worse.
As I wrote in the beginning, I found it hard to understand or follow the story. Maybe Brandhorst's style has something to do with it (my knowledge of the German language is not on a C1- or C2-level = mother-tongue) or maybe it is because the story has holes or lacks some coherence. It is definitely not a perfect stpry; it has its flaws. One review I agree with on that part - although this reader is more positive about the book than I am - is this one: click here .
It is, all in all, not a bad story. Brandhorst threw in some interesting ideas (immortality, but what are the consequences? Why not for everyone? AI governing?), but failed to explain some things. The happenings take place in a biiiig world, of which little is known, thus making it hard to properly form an image of it, or I must have overlooked it, which I don't think I have.
Final remark: This could have done with /- 100-200 pages less. No, really.
There are other Brandhorst novels on my wish list (click here), but I am currently (!) not that eager to read them after this first encounter. I do welcome any Brandhorst specialists to offer their insight into his books to make me give him the benefit of the doubt. 🙂 show less
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