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Claudia Durastanti

Author of Strangers I Know

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Works by Claudia Durastanti

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On Earth We're Briefly Gorgeous (2019) — Translator, some editions — 6,116 copies, 182 reviews
Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene (2016) — Translator, some editions — 467 copies, 7 reviews

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Common Knowledge

Birthdate
8/06/1984
Gender
female
Burial location
Brooklyn, New York, USA
Map Location
Italy

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10 reviews
Eine junge Frau zwischen den Welten. Ihre Eltern sind beide gehörlos, haben ihre eigene Sprache aber keine, die sie mit der Tochter teilen. In Brooklyn geboren wächst sie in einem süditalienischen Dorf auf, wo sie jedoch nie wirklich dazugehört. Sie weiß nicht, welcher Schicht sie angehört, verbringt die Sommer in den USA, wo sie bei den Cousinen ebenfalls eine Fremde bleibt. Auch an der Universität und später in England kann sie das Gefühl nicht ablegen, zwischen allen zu schweben show more und ihren Platz nicht zu finden. Sie kommt sich fast wie eine Betrügerin vor, als sie in die akademischen Kreise eindringt und verarbeitet ihre Erlebnisse und Emotionen nun literarisch, die einzige Form, die nicht in der Realwelt festgelegt ist und so auch ihr einen Heimatort liefert.

„Meine Mutter fehlte mir, wenn sie verschwand, aber sie war nebelhaft und mein Vater eine tiefschwarze Galaxie, die jede physikalische Theorie widerlegte.“

„Die Fremde“ ist Claudia Durastantis vierter Roman und scheinbar der erste, der in deutscher Übersetzung erschienen ist, obwohl die Autorin bereits mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und sie sich als Mitbegründerin des Italian Festival of Literature in London und Beraterin der Mailänder Buchmesse einen Namen gemacht hat. Der autobiografische Roman gibt Einblicke in eine außergewöhnliche Familie und einer großen Einsamkeit, die sie als Kind und Jugendliche empfunden hat.

„ich fürchtete, jemand könnte mich als das erkennen, was ich war: eine, die sich eingeschlichen hatte. Ich trug die richtigen Kleider, besaß das gleiche Telefon wie die anderen, aber ich hatte arbeiten müssen, um es mir zu beschaffen, (...)“

Wie soll man sich in der Welt zurechtfinden, wenn die Eltern in ihrer ganz eigenen leben? Claudia Durastanti schildert die Begegnung der Eltern und den Freigeist ihrer Mutter, die – als Gehörlose außerhalb aller gesellschaftlichen Normen stehen – genau das auslebt, was sie möchte, keine Grenzen und Konventionen kennt und daher frei ist von allen Zwängen, die ihre Tochter umso stärker wahrnimmt. Diese nähert sich über Familie, Orte, Gesundheit, Arbeit und Liebe immer wieder der Mutter an, die jedoch für sie wie auch für den Rest der Familie eine Fremde bleibt.

Die große Verunsicherung und Einsamkeit des Mädchens und der jungen Frau sind in jeder Zeile zu spüren, ebenso wie die Bewunderung für die Eltern, die sich scheinbar unbeschwert finden konnten, weil sie sich finden mussten. Die Autorin findet eine poetische Sprache, um die Emotionen zum Ausdruck zu bringen und die Höhenflüge der Mutter ebenso wie die Tiefen von Verwirrung und Depression akzentuiert wiederzugeben.

Obwohl stark autobiografisch schon jetzt für mich einer der vor allem sprachlich stärksten Romane des Jahres 2021.
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I believe that [b:Strangers I Know|58496575|Strangers I Know|Claudia Durastanti|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1630072757l/58496575._SY75_.jpg|68420922] is autofiction, autobiography in the style of fiction. This is not a subgenre I've read much of and I'm not sure what to make of it as a concept. [b:Strangers I Know|58496575|Strangers I Know|Claudia show more Durastanti|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1630072757l/58496575._SY75_.jpg|68420922] has a deliberately fragmentary experimental structure, inspired by horoscopes. In the afterword, Durastanti says,

[b:Strangers I Know|58496575|Strangers I Know|Claudia Durastanti|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1630072757l/58496575._SY75_.jpg|68420922] was meant to be read in nonlinear fashion. Ideally, every edition would present a different chapter sequence, as I believed this would affect the experience of the reader and make it clear that there is no obvious entrance to and exit from a life: in the end you could find many different books, susceptible to variations and second-guessing, as if you were reading a horoscope that's applicable to anyone and yet unique to every single person.


I like the theory of this more than the reality of it, as I'm a terribly linear reader. While I appreciated Durastanti's skillful family portraits and depiction of disability and mental illness, I found the book elusive overall. I think this was intentional, but not really to my taste. Some specific moments stuck with me, though, such as:

When I first arrived in London, I'd go to parties and dance with the people around me dressed like they were right out of the Polish Resistance; these days, the streets around King's Cross are filled with homeless people pretending to be middle class, for coins. "We're all middle class now," said Tony Blair, but he got it wrong: we're all a class disguised as another - the distribution of poverty and wealth remains the same.
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Underclass Endurance
Review of the Dedalus Books paperback edtion (2020) English translation of the Italian language original "Cleopatra va in prigione" (2016)

Full Disclosure: I helped fund the translation of this book through a Kickstarter campaign, so I can't be totally unbiased about it.
southern Italy and New York City, unconventional family, formally dazzling

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