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About the Author

Lars Mytting was born in 1968 in Favang, Norway. His book, Norwegian Woods: Chopping, Stacking and Drying Wood the Scandinavian Way, won Nonfiction Book of the Year from the 2016 British Book Industry Awards. His novel, At Swim with Those Who Drown, was awarded the Norwegian National Booksellers' show more Award and is now being made into a film. (Bowker Author Biography) show less
Image credit: Lars Mytting
Photo: Julie Pike

Series

Works by Lars Mytting

The Sixteen Trees of the Somme (2014) 512 copies, 26 reviews
The Bell in the Lake (2018) 394 copies, 26 reviews
The Reindeer Hunters (2020) 155 copies, 4 reviews
The Night of the Scourge (2023) 76 copies, 4 reviews
Hestekrefter : roman (2006) 62 copies, 6 reviews
Vårofferet (2010) 16 copies
Verdensatlas (2000) 1 copy
Siostrzane Dzwony (2022) 1 copy

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Common Knowledge

Birthdate
1968-03-01
Gender
male
Occupations
journalist
editor
author
Nationality
Norway
Birthplace
Fåvang, Ringebu, Oppland, Norway
Map Location
Norway

Members

Reviews

85 reviews
A family chronicle that slowly, slowly takes you on a journey of love, grief, and loss spanning generations. There is beautiful prose that painted every place in my mind, in detail. I liked the way the mystery was gradually revealed. I was left with a feeling of gentle sorrow and a kind of catharsis.

My only complaint is Gwen - a character that quickly became unnecessary, unrealistic, and rather irritating. She felt like a piece of the puzzle that didn't quite fit.

Still, this novel will show more probably stay in my mind for a long time. Highly recommended. show less
Norwegen 1880: Die junge Agnes Hekne lebt in einem abgeschiedenen Tal, wo sich der Fortschritt der Welt nur sehr langsam und zögerlich zeigt. Wie seit Jahrhunderten kämpft die dortige Bevölkerung damit, im viel zu kurzen Sommer das Überleben für die lange Winterzeit zu sichern - nicht immer mit Erfolg. Das Leben ist hart und karg, mühsam muss dem Boden das Lebensnotwendige abgerungen werden. Doch Agnes will mehr als solch ein Leben wie ihre Vorfahren. Der neue Pastor Schweigaard ist show more für sie ein Symbol der modernen Zeit: er kennt die Welt, liest Zeitungen aus der Stadt und hat neue Ideen und die Energie, diese zu verwirklichen. Da die alte Kirche zu klein und sehr renovierungsbedürftig ist, plant er den Bau einer neuen und verkauft die alte nach Deutschland. Um den Abbau zu begleiten und zu protokollieren, kommt der junge Architekturstudent Schönauer aus Dresden in das ferne Tal. Wie der Pastor verliebt auch er sich in Agnes und sie fühlt sich ebenfalls zu ihm hingezogen.
Nein, das ist keine billige HerzSchmerzliebesgeschichte, sondern ein wundervoller Roman über eine Zeit, in der die Menschen gezwungenermaßen in Einklang mit der Natur leben mussten. Dies zeigt auch der Glaube an mystische Wesen, der weit verbreitet war, wie dieses Buch an vielen Stellen beschreibt: "... die den Kindern von klein auf eingeredet wurden. Die Arbeit erlaubt es den Erwachsenen nicht, die spielenden Kinder zu beaufsichtigen, und da war es besser, solche Geschöpfe auf Jauchegruben, Dachböden und Brunnen aufpassen zu lassen, denn selbst wenn die Kleinen sich dorthin wagen und vorsichtig über den Rand blicken sollten, so hielten sie sich dann wenigstens zurück."
Der Autor beschreibt sehr ausdrucksvoll und anschaulich nicht nur die Schönheiten dieser Gegend, sondern auch die teils elenden Verhältnisse, unter denen die Menschen zu leiden hatten. Schlechtes Wetter und Krankheiten konnten jederzeit den Tod bedeuten; ein zu langer, kalter Winter stürzte die Menschen in eine Hungersnot oder ließ sie erfrieren.
Es ist eine schöne, etwas altertümlich klingende Sprache, die offenbar herausragend ins Deutsche übersetzt wurde. Beate Rysopp als Vorleserin macht ihre Sache wundervoll und versteht es, mit wenigen Nuancen jeder Person ihren eigenen charakteristischen Klang zu geben. Ruhig, häufig etwas melancholisch, aber auch voller Freude gibt sie sehr überzeugend die jeweiligen Stimmungen wider. Eine tolle Wahl!
Trotz der eher düsteren Grundstimmung und einem höchstens Viertel-Happyend ist es eine wundervolle Lektüre, die auch (etwas) Hoffnung verleiht. Es werden bessere Zeiten kommen!
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Was für ein wundervolles Buch! Spannend wie ein Krimi, gefühlvoll wie ein Liebesroman und nicht zuletzt auch lehrreich was die Geschichte des letzten Jahrhunderts betrifft. Das Alles kommt in einer schönen, leicht zu lesenden Sprache daher, sodass die Lektüre ein einziger Genuss ist. Irgendein Manko? Nein, mir fällt nichts ein (Und nein, ich wurde nicht vom Verlag für diese Rezension bezahlt ;-)).
Der 23jährige Edvard ist nach dem mysteriösen Tod seiner Eltern bei seinen Großeltern show more auf einem Hof in Norwegen aufgewachsen, die ihn liebevoll umsorgten, jedoch nie über den Rest der Familie sprachen. Nach beider Tod entdeckt Edvard im Nachlass seines Großvaters Unterlagen, die ihn beginnen lassen, Nachforschungen anzustellen: Wer war seine Mutter? Was ist mit Großvaters Bruder Einar? Weshalb dieses Schweigen? Was geschah tatsächlich, als seine Eltern starben? Schritt für Schritt arbeitet er sich in die Geschichte der Familie hinein, die nach und nach so spannend wird wie ein Kriminalfall und ihn zuerst auf die Shetlandinseln führt, wo er Gwen begegnet, einer jungen selbstsicheren undurchdringlichen Frau, die vielleicht mehr weiß als sie zugibt. Gemeinsam gehen sie den Hinweisen nach, die sie beide immer weiter in die Vergangenheit zurückführt, denn auch Gwen ist auf der Suche.
Was sich nun nach einer der typischen ‚Schmonzetten‘ anhören mag, ist alles andere als das. Zugegeben, es ist auch eine Liebesgeschichte, doch weder dominiert sie die Handlung noch artet sie in Kitsch aus. Wie selbstverständlich fügt sie sich in die Geschichte ein und stellt den Ich-Erzähler Edvard als das dar, was er ist: ein junger Mann, der neue Erfahrungen macht, die ihn erst verunsichern und dann jedoch stärken. Auf seiner Reise zu seinen Wurzeln (im wahrsten Sinne des Wortes) lernt er nicht nur die Vergangenheit seiner Familie, sondern ebenso sich selbst kennen und begreift, was für ihn wichtig ist.
Was für mich die Stärke dieses Buches ausmacht, ist die völlig überzeugende Erzählweise des Autors. Nichts wirkte übertrieben oder belehrend, kitschig oder gekünstelt – nein, Edvard erzählte seine spannende Geschichte und ich hörte ihm gebannt zu. Einfach toll!
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What can I say?! The perfect third book in Mytting's Sister Bells trilogy.
An uncommon, absorbing book that feels like someone is reading it to you in a dimly lit room, both of you in comfy chairs, drinking in the story of the Henke twins, master weavers, and the sister bells named after them.
This third book, while reaching into the centuries-old history of the Norwegian village that's the setting for the trilogy and all the characters who live there, centers around the World War II period show more and the Nazi invasion of Norway.
My favorite character is the giant Isum - not often in the novel, but turns up at critical times. However, what I find most endearing is that he gets his hats and mittens and scarves at the auctions of old spinsters' belongings after they've died, women who have been knitting these items since they were confirmed in the church to prepare for their married lives, lives that didn't turn out that way.
Part of me wishes Mytting would continue the story, but probably this is the perfect amount. I can always go back to The Bell In the Lake and start all over again.
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