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Milena Moser

Author of Die Putzfraueninsel

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About the Author

Image credit: (Copyright SRF)

Works by Milena Moser

Die Putzfraueninsel (1992) 71 copies
Das Schlampenbuch (1992) 25 copies
Blondinenträume (1994) 24 copies, 1 review
Artischockenherz (1999) 20 copies
Yoga, meurtres, etc. (2003) 13 copies, 1 review
C'est pas le pied ! (2001) 12 copies
Stutenbiss (2007) 11 copies
Mörderische Erzählungen (1996) 9 copies
Angst vor dem Abwaschen (2003) 8 copies, 1 review
Montagsmenschen: Roman (2012) 8 copies, 1 review

Associated Works

A Pocket Full of Rye (1953) — Translator, some editions — 4,244 copies, 82 reviews

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Common Knowledge

Other names
Pörtner, Milena
Birthdate
1963-07-13
Gender
female
Occupations
writer
Relationships
Pörtner, Paul (Vater)
Pörtner, Marlis (Mutter)
Pörtner, Stephan (Bruder)
Nationality
Switzerland
Places of residence
San Francisco, California, USA
Zürich, Switzerland
Associated Place (for map)
Switzerland

Members

Reviews

6 reviews
Milena Moser hat am 1.3. 12 an der Hsg-bibliothek in der reihe das andere buch an der uni gelesen. Gute Frau. Roman auch gut, aber die menschen zu jung und chaotisch für meinen geschmack, obwohl ich ja auch am montag ins yoga gehe
Bei einem Buch mit dem Titel "Schlampenyoga" und in Kombination mit dem Klappentext hatte ich zunächst einmal eine satirisch angehauchte Abrechnung mit Yoga als Lifestyle erwartet, das Buch also eher dem Humor-Sektor zugeordnet. Bekommen habe ich aber etwas viel besseres: eine leicht zu lesende, sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Lifestyle-Phänomen Yoga, wie es dazu kam und was denn nun der "wahre" Kern des Yoga ist.

Sehr gut hat mir gefallen, dass Milena Moser sich selbst mit all show more ihren Erfahrungen nicht allzu ernst nahm, dadurch ließ sich der Text mit all seinen persönlichen Anmerkungen sehr gut lesen. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass sich Milena Moser mit dem Yoga deutlich intensiver auseinandergesetzt hat als der "normale" Yoga-treibende es wohl tut, und so bekommt man eine Geschichte des Yoga gleich mitgeliefert.

Kurz gesagt: Für mich ist das Buch eine Motivation, die Yoga-Matte wieder hervorzuholen :)
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Schon immer hat sie mich ziemlich faszinierend, die Schweiz als Ursprung der Demokratie und als ein wunderschönes Land sowieso. Die Stadt, in der dies alles verdichtet präsent ist, heißt Zürich. Milena Moser, 1963 dort geboren, musste ihre Heimatstadt erst verlassen, um sie zu schätzen. Als sie von San Francisco aus diesen Ort zwei Monate im Sommer immer wieder besuchte, erkannte sie die wirklichen Sommersonnenseiten : die schönen Häuser, der Fluss! Der klare See! Indem man sogar show more schwimmen kann, ja, vermutlich beherbergt er sogar Trinkwasser. Und über allem thronen die immer noch schneebedeckten Bergketten. Die Postkarte lebt!

Die Liebeserklärung an Ihre Stadt wird aber schnell relativiert. Tatsächlich läuft im Inneren doch ein Streben nach Coolness und jenen hippen Dingen, die schnelle Unruhe und Magenschmerzen verursachen, so wie der Flughafen Kloten. Das ruhige, jahrhundertelange Zentrum Zürichs ist aber der Bahnhof. Man sollte dort ankommen, am ältesten und größten Bahnhof der Schweiz, eröffnet 1847 und immer wieder umgebaut. MM startet das Buch gekonnt mit diesem Zentrum Zürichs, beschreibt die dortige Kultur bzw. die Jugendlichen, die von den Vorhallen bzw. Gängen weg sogar für Filme entdeckt werden. Benjamin Latzke heißt so einer und er sagte über das Casting zu einem Film: "Ich habe früher sehr viel gelogen, ich war richtig guter darin. Davon habe ich profitiert. Schon beim Casting dachte ich: das ist ja wie Lügen.“

Alleine schon die erste Passage über den Hauptbahnhof Zürich lohnt dieses Buch. Einfach gekonnt, wie die Autorin vom Souterrain bei McClean zum Schtutz wechselt (2 Schtutz braucht man für McClean) oder zu den jungen Mädchen an den Schminktischen, deren Taschenausrüstung zu einer Theateraufführung oder einem Fotoshooting ausreichen würde. Alles ist auf diesem Bahnhof zum Platzen zugebaut, in den reich dekorierten Wandelgängen und Lichthöfen, Restaurants und Sälen ist immer etwas los. Jeder sollte sich 10 Minuten extra Zeit einplanen, um die Bahnhofshalle zu durchqueren bzw. die Gleise zu erreichen. „Im Gegensatz zu anderen Orten auf der Welt scheint hier das Oktoberfest hier monatelang zu gastieren – oder wer weiß, was hinter den weißen Planen des Festzeltes stattfindet, ich habe nie gewagt, sie zu lüften.“

Hoch oben an den Stahlseilen in der Bahnhofshalle hängt die EngelsFrau, von der Sicherheitsfirma Securitas zum 150-jährigen Jubiläum in Auftrag gegeben, soll sie die Reisenden zuverlässig schützen. MM kam mit ihren Kindern früher hierher und immer wieder hörte sie die gleichen Fragen zu diesem fliegenden, femininen Etwas! Die Autorin nutzt geschickt das kindliche Auge und führt zu einem ganz anderen, aufmerksamkeitsstarken Zugang ihrer Inhalte. Tatsächlich war ich noch nie am Zürcher Bahnhof, habe niemals die beschriebene Pünktlichkeit der Schweizer Eisenbahnen kennengelernt, dieses Buch macht Lust auf Schweizer Eisenbahnen und den Zürcher Bahnhof.

Hinter den 18 Gleisen kommt man fast automatisch in die legendäre Bahnhofstraße, MM beschreibt anschaulich, spannend und führt die Fantasie von ihrer eigenen Kindheit über die ihre Kinder bis hin zu jenen Menschen, die heute in Zürich leben, in 23 lesenswerten Kapiteln. Sie selbst kommt ja von außerhalb, deshalb ergeben die im letzten Kapitel eingestreuten Aussagen von echten Zürichern eine gelungenen Gesamtschau, aus der ich die Aussage von Leo Moser, einem Architekten, zitieren möchte: „An Zürich schätze ich, dass man mitten in einem urbanen Zentrum ein total dörfliches Leben führen kann. Man trifft immer dieselben Leute an immer denselben Orten. Mein Stammlokal ist mein zweites zuhause, ich treffe dort meine Freunde, meine Arbeitskollegen, ich führe meine Freundin aut ein Date aus. Gerade im Sommer spielt sich mein Leben auf einer Strecke von vielleicht eineinhalb Kilometern ab, zwischen Limmat und Helvetia Platz.“

Ich kann verstehen, dass man Zürich als ganz große Liebe ansieht, ich werde meinen nächsten Besuch per Eisenbahn planen, das Buch bei der Anreise nochmals lesen, um den Wegen bzw. Ideen von MM nachzugehen. Eine Stadt, die wirklich alles hat – und noch viel mehr! MM fragt sich am Ende: Spinne ich eigentlich? Wer würde freiwillig von hier wegziehen?"

Eine gute Frage! Die Antwort wartet auf Seite 221!

2015
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In eine meist von alleinstehenden Müttern mit ihren Kindern
bewohnte Anlage zieht Zeno Held, Alleinerziehender von 2
pflegeleichten Kindern. Etliche der gattenlosen Damen
hoffen auf Eheglück mit Zeno, zu anderen fühlt er selbst
sich hingezogen. Kurzum, in der neuen Umgebung schafft er
das totale Durcheinander. Eine wichtige Rolle spielt noch
Lotti, stets beschwipst im Morgenmantel, aber Tagesmutter
und Ansprechpartner für die Berufstätigen. Bedeutend ist
auch Frau Meierhans, die ihren show more Ehejammer einer
Kummerkastentante in langen Briefen beschreibt. Mit
ätzendem Humor, hintergründig, mit viel Sinn für Komik,
guter Personenbeschreibung schildert die sprachbegabte
Autorin (zuletzt BA 12/93) Emanzen, Singles, Verheiratete,
Witwen, die bei aller Selbstverwirklichung nur eines wollen
- den Mann! Leicht groteskes Lesevergnügen
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Elly Schippers Translator

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