Günter Kunert (1929–2019)
Author of Der andere Planet : Ansichten von Amerika
About the Author
Gunter Kunert was born in Berkin on march 6, 1929, to a Jewish mother and a Roman Catholic father. He survived the war but lost many relatives on his mother's side to the Holocaust. He quit university to devote himself to writing in 1947, after the publication of his first poem, "A Train Rolls show more Past". Like many young intellectuals in the early years of East Germany, he was an anti-fascist committed to the ideals of building an egalitarian society; he joined the Communist Party in 1949. His writing caught the attention of Bertolt Brecht and the author and politician Johannes R. Becher, who became mentors and helped promote his works. In 1962 he won the Heinrich Mann Prize for essay writing, the first of more than a dozen awards he collected throughout his lifetime, which also included honorary doctorates from Allegheny College and Dickinson College in Pennsylvania. Gunter Kunert passed away on September 21, 2019 at the age of 90. (Bowker Author Biography) show less
Works by Günter Kunert
Notizen in Kreide. Gedichte. Auswahl von Hubert Witt. Nachwort von Armin Zeißler. (1970) — Author — 5 copies
das kleine aber 3 copies
Offener Ausgang : Gedichte 2 copies
Ortsangaben 2 copies
Vom Mythos alter Bäume 2 copies
Im Namen der Hüte. Roman 1 copy
Der Reisende hat das Wort : Die Berliner S-Bahn — Author — 1 copy
Ansichten von Amerika 1 copy
Chats du sud 1 copy
Hiddensee - Versteckte Insel im verschwundenen Land: DDR-Zeitzeignisse von Inselfreunden und Lebenskünstlern (2010) 1 copy
Der Ewige Detektiv 1 copy
Poesiealbum 8 1 copy
Kicsi, zöld emberkék 1 copy
Associated Works
Spells of Enchantment: The Wondrous Fairy Tales of Western Culture (1991) — Contributor — 604 copies, 5 reviews
The Poet's Work: 29 Poets on the Origins and Practice of Their Art (1979) — Contributor — 95 copies, 1 review
The New Sufferings of Young W. and Other Stories from the German Democratic Republic (1997) — Contributor — 12 copies
Neues vom Rumpelstilzchen und andere Haus-Märchen von 43 Autoren (1981) — Contributor, some editions — 5 copies
Machine van woorden : gedichten van Zbigniew Herbert, Miroslav Holub, Günter Kunert, Vasko Popa (1975) — Contributor — 4 copies
Das Land Ulro nach Schließung der Zimtläden. Stimmen aus Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn mit Grafiken von Ag (2000) — Contributor — 1 copy
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Common Knowledge
- Canonical name
- Kunert, Günter
- Birthdate
- 1929-03-06
- Date of death
- 2019-09-21
- Gender
- male
- Occupations
- writer
- Organizations
- Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
Communist Party - Awards and honors
- Heinrich Heine Preis (1985)
- Nationality
- Germany
- Birthplace
- Berlin, Germany
- Places of residence
- Kaisborstel, Schleswig-Holstein, Deutschland
East Germany (before fleeing west in 1979) - Place of death
- Kaisborstel, Schleswig-Holstein, Deutschland
- Associated Place (for map)
- Kaisborstel, Schleswig-Holstein, Deutschland
Members
Reviews
Ich lese unsortierte, ver-rückende Gedanken sehr gerne und liebe dieses Buch, es kann überall aufgeschlagen werden, ohne erschlagend zu wirken. Im Gegenteil, es regt an und lässt die eigenen Sätze bzw. Gedanken anspringen, weiter springen.
"Leute, die sich im Besitz absoluter Wahrheiten glauben, sind fürchterlich komisch und fürchterlich, ohne komisch zu sein. (frei zu Charlie Chaplin hingeschrieben). Kunert ist ganz unernst nicht im Besitz von Wahrheiten, er piekst aber immer in show more empfindliche Stellen und lässt einen den Weg dorthin selbst gehen. "Zu Weisheit gehört das Nichtwissen des Unwesentlichen." (gemäß Tao Te King)
"Den Leuten ginge es gut, wenn es nicht anderen besser ginge und sie das auch noch wüssten. (von Kunert für das Handbuch der Informationstheorie)" Ja, stimmt, das Vergleichen ist die Muttter aller Übel und doch auch der Antrieb für Dinge, die einem oft das Gruseln lehren. Wie z.B. Ranglistennummernfetischisten.
Kunert schreibt von Herrentoiletten ab: "Glück ist Nervensache." Wie wahr! Ebenso dies: "Die überdimensionale Hochachtung vor jemand schließt die Verachtung der eigenen Person ein."
Wer war's fragt der Schriftsteller: "Dr. Verschwindowsky und seine internationale Sippschaft: Heinrich Abmurks, Franz Boltera, Ralf Ausgefuchst, Bloodminister Killingworth."
2011 show less
"Leute, die sich im Besitz absoluter Wahrheiten glauben, sind fürchterlich komisch und fürchterlich, ohne komisch zu sein. (frei zu Charlie Chaplin hingeschrieben). Kunert ist ganz unernst nicht im Besitz von Wahrheiten, er piekst aber immer in show more empfindliche Stellen und lässt einen den Weg dorthin selbst gehen. "Zu Weisheit gehört das Nichtwissen des Unwesentlichen." (gemäß Tao Te King)
"Den Leuten ginge es gut, wenn es nicht anderen besser ginge und sie das auch noch wüssten. (von Kunert für das Handbuch der Informationstheorie)" Ja, stimmt, das Vergleichen ist die Muttter aller Übel und doch auch der Antrieb für Dinge, die einem oft das Gruseln lehren. Wie z.B. Ranglistennummernfetischisten.
Kunert schreibt von Herrentoiletten ab: "Glück ist Nervensache." Wie wahr! Ebenso dies: "Die überdimensionale Hochachtung vor jemand schließt die Verachtung der eigenen Person ein."
Wer war's fragt der Schriftsteller: "Dr. Verschwindowsky und seine internationale Sippschaft: Heinrich Abmurks, Franz Boltera, Ralf Ausgefuchst, Bloodminister Killingworth."
2011 show less
Apr 16, 2023German
Im August 1914, im allgemeinen Freudentaumel über den bevorstehenden Krieg, trifft der 17jährige Münchner Bürgersohn Hans Gastl eine Entscheidung: Er wird diesen Krieg nicht mitmachen. Dieser Entschluß bedeutet eine Wende in seinem Leben, Abschied von seiner Klasse, seiner Familie. Seine Vorstellungen vom "Anderswerden" sind noch nebulös, doch sie verbinden sich mit einem sinnvollen Leben in einer gerechten Gesellschaft. Der Entschluß kommt nicht spontan: Schon als Kind rebellierte show more Gastl, der Sohn eines Oberstaatsanwalts, gegen die Saturiertheit und Scheinmoral im Elternhaus. In der Beziehung zu seinen Mitschülern Feck und Freyschlag war er ständig hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für deren Mut und Abscheu vor den üblen Streichen. Er denkt an die Freundschaft mit dem Juden Löwenstein und dem Arbeiterjungen Hartinger und die tragisch endende Liebe mit der Prostituierten Fanny.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992) show less
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992) show less
May 1, 2021Italian
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