Katharina Hacker
Author of The Have-Nots
About the Author
Katharina Hacker lives in Berlin
Image credit: Photo by user NetzJ / Wikimedia Commons
Works by Katharina Hacker
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Common Knowledge
- Birthdate
- 1967-01-11
- Gender
- female
- Education
- University of Freiburg, Germany (philosophy, history, Jewish studies)
Hebrew University of Jerusalem - Occupations
- writer
translator - Awards and honors
- Düsseldorfer Literaturpreis (2006)
Stadtschreiber von Bergen (2005)
Deutscher Buchpreis - Nationality
- Germany
- Birthplace
- Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland
- Places of residence
- Berlin, Germany
- Associated Place (for map)
- Germany
Members
Reviews
It was the second time I read the book, and last year I just hated it. I gave it very low rating, but maybe that was not totally fair. Let's have another look at it: The story contains three "protagonist clusters":
(1) the newly wed couple Jacob and Isabelle from Germany, who met each other again on Sept 9, 2001 - after many years of separation. After Jacob's coworker died in the Twin Towers, he gets the chance to go to London.
(2) there's Jim, a violent criminal (drugs, theft) who show more (literally) struggles through life in London.
(3) there's Sara, a poor little girl, who's constantly neglected and physically abused by its parents.
During the story all the protagonists (all living in the same road) somehow cross the path of the others.
The whole book is a story about violence, cruelty, fear, death, and humiliation. Life is presented like a every-day-Guantanamo: people are imprisoned without any chance of getting out of this vicious circle. They don't know how to act human anymore, and aren't able to feel empathy for another person. Caught helplessly in some kind of moral black hole, they don't know "what to do". In addition to that they're frustrated, because during their whole life others pomised them a better life in some kind of paradise ("...a garden with a cherry tree"), which of course never got real.
I think I hated the book because it really pulled me down. It's just depressing (and it made me angry) to have to watch these protagonists watching others suffering. (In comparison to a movie you have to continue reading to see, if the protagonists might change their habits.) There are descriptions of violence in the book, which I personally just could not bear. In some parts the whole atmosphere is so intense, it could make you feel sick. (At least it made me feel sick.)
So, I have to admit that calling it a bad book isn't fair. Because it transports the topics and feelings very well, and it creates an atmosphere. But it's a heavy reading, - and still I'm not sure, if I would recommend it to anyone. show less
(1) the newly wed couple Jacob and Isabelle from Germany, who met each other again on Sept 9, 2001 - after many years of separation. After Jacob's coworker died in the Twin Towers, he gets the chance to go to London.
(2) there's Jim, a violent criminal (drugs, theft) who show more (literally) struggles through life in London.
(3) there's Sara, a poor little girl, who's constantly neglected and physically abused by its parents.
During the story all the protagonists (all living in the same road) somehow cross the path of the others.
The whole book is a story about violence, cruelty, fear, death, and humiliation. Life is presented like a every-day-Guantanamo: people are imprisoned without any chance of getting out of this vicious circle. They don't know how to act human anymore, and aren't able to feel empathy for another person. Caught helplessly in some kind of moral black hole, they don't know "what to do". In addition to that they're frustrated, because during their whole life others pomised them a better life in some kind of paradise ("...a garden with a cherry tree"), which of course never got real.
I think I hated the book because it really pulled me down. It's just depressing (and it made me angry) to have to watch these protagonists watching others suffering. (In comparison to a movie you have to continue reading to see, if the protagonists might change their habits.) There are descriptions of violence in the book, which I personally just could not bear. In some parts the whole atmosphere is so intense, it could make you feel sick. (At least it made me feel sick.)
So, I have to admit that calling it a bad book isn't fair. Because it transports the topics and feelings very well, and it creates an atmosphere. But it's a heavy reading, - and still I'm not sure, if I would recommend it to anyone. show less
Selten habe ich ein Buch gelesen, durch das ich mich so gequält habe. Das Buch ist zweifelsohne gut geschrieben und klug beobachtet. Aber die Handlung ist so deprimierend und hoffnungslos, dass es einen einfach runterzieht.
Die Hauptpersonen sind das junge Ehepaar Isabelle und Jakob. Beide wirken seltsam farb- und charakterlos. Isabelle dient zwar als Projektionsfläche für einige Männer. Sie selbst aber ist als Person nicht greifbar, übernimmt keine Verantwortung. Mehrfach wird betont, show more wie kindlich sie aussieht und sich kleidet (z.B. in den immerwährenden Turnschuhen). Ich denke, das soll ebenfalls darstellen, dass sie eigentlich nicht erwachsen ist. Nun ziehen die beiden nach London, wo sie mit dem kriminellen Jim, Jakobs Chef Bentham und dem misshandelten Nachbarmädchen Sara konfrontiert werden. Die Tatsache, dass die beiden weder in sich selbst noch ineinander Halt haben, lässt sie immer weiter in seltsame, fast (alp)traumartige Begebenheiten finden. Doch trotz allem, was geschieht, sind die beiden bis zum Schluss nicht fähig sich zu positionieren und ihr Leben in die Hand zu nehmen.
Dass das Buch den Buchpreis gewonnen hat, kann ich eigentlich verstehen. Es porträtiert sehr anschaulich eine Generation, die materiell eigentlich alles hat, eigentlich auch keine Kümmernisse, von der nicht verlangt wird, Position zu beziehen und zu sich selbst zu stehen. Im Endeffekt wird das Leben erst interessant und spürbar, wenn Gewissheiten wegbrechen. Aber genau deshalb ist das Buch sehr trostlos. So richtig gern habe ich es nicht gelesen, obwohl es ein gutes Buch ist. show less
Die Hauptpersonen sind das junge Ehepaar Isabelle und Jakob. Beide wirken seltsam farb- und charakterlos. Isabelle dient zwar als Projektionsfläche für einige Männer. Sie selbst aber ist als Person nicht greifbar, übernimmt keine Verantwortung. Mehrfach wird betont, show more wie kindlich sie aussieht und sich kleidet (z.B. in den immerwährenden Turnschuhen). Ich denke, das soll ebenfalls darstellen, dass sie eigentlich nicht erwachsen ist. Nun ziehen die beiden nach London, wo sie mit dem kriminellen Jim, Jakobs Chef Bentham und dem misshandelten Nachbarmädchen Sara konfrontiert werden. Die Tatsache, dass die beiden weder in sich selbst noch ineinander Halt haben, lässt sie immer weiter in seltsame, fast (alp)traumartige Begebenheiten finden. Doch trotz allem, was geschieht, sind die beiden bis zum Schluss nicht fähig sich zu positionieren und ihr Leben in die Hand zu nehmen.
Dass das Buch den Buchpreis gewonnen hat, kann ich eigentlich verstehen. Es porträtiert sehr anschaulich eine Generation, die materiell eigentlich alles hat, eigentlich auch keine Kümmernisse, von der nicht verlangt wird, Position zu beziehen und zu sich selbst zu stehen. Im Endeffekt wird das Leben erst interessant und spürbar, wenn Gewissheiten wegbrechen. Aber genau deshalb ist das Buch sehr trostlos. So richtig gern habe ich es nicht gelesen, obwohl es ein gutes Buch ist. show less
1
Ein bißchen viele Päckchen zu tragen haben die ProtagonistInnen dieser Erzählung für meinen Geschmack, dennoch ist Katharina Hacker ein eindringliches Werk gelungen, welches in mir noch nachdem ich es längst zugeschlagen hatte, nachhallte.
Vielleicht wird sich jeder Leser seine Geschichte aus den vielen Erzählsträngen heraussuchen, bei mir war es die sensible und dennoch analytische Schilderung der fortschreitenden Demenz von Antons Eltern. Mir, die ich in den letzten Jahren Abschied show more von meinen Großeltern nehmen musste, die beide dem Alltagsleben unserer geteilten Erinnerungen und Routinen in die Demenz entglitten sind, sind so viele Momente traurig-bekannt vor gekommen. Besonders eindringlich fand ich Erfahrung der dementen Mutter, die Demenz mache einsam, weil einem nicht nur man selber, sondern auch die früher so vertrauten Menshen, die einen weiterhin umgeben, so fremd werden. Geduld bringt man für einander nicht mehr auf und gerade diese Dimension ist im Umgang mit dementen Menschen für die Angehörigen so verstöhrend. show less
Vielleicht wird sich jeder Leser seine Geschichte aus den vielen Erzählsträngen heraussuchen, bei mir war es die sensible und dennoch analytische Schilderung der fortschreitenden Demenz von Antons Eltern. Mir, die ich in den letzten Jahren Abschied show more von meinen Großeltern nehmen musste, die beide dem Alltagsleben unserer geteilten Erinnerungen und Routinen in die Demenz entglitten sind, sind so viele Momente traurig-bekannt vor gekommen. Besonders eindringlich fand ich Erfahrung der dementen Mutter, die Demenz mache einsam, weil einem nicht nur man selber, sondern auch die früher so vertrauten Menshen, die einen weiterhin umgeben, so fremd werden. Geduld bringt man für einander nicht mehr auf und gerade diese Dimension ist im Umgang mit dementen Menschen für die Angehörigen so verstöhrend. show less
1
Grundsätzlich finde ich das Thema interessant: Menschen Anfang Vierzig fühlen sich heutzutage ja immer noch ziellos und nicht erwachsen. Doch die eigenen Eltern werden alt und dement und konfrontieren eine plötzlich mit der eigenen Vergänglichkeit und auch der eigenen Verantwortung. Auch in diesem Buch fällt es den Hauptpersonen schwer, diese wirklich zu übernehmen, eigentlich schaffen sie es nicht.
Der 43jährige Arzt Anton ist der Sohn der Mutter, die Erdbeeren anbauen möchte um show more Marmelade zu kochen, doch zunehmend weniger dazu in der Lage ist. Antons Versuche sie zu unterstützen versanden in Hilflosigkeit (z.B. heimlich Erdbeeren einzupflanzen, weil die Mutter es vergessen hat). Seine neue Freundin, die Ärztin Lydia, stand lange Zeit am Abgrund des Lebens, doch als sie ein Kind bekam, konnte sie plötzlich Verantwortung übernehmen. Dann gibt es noch ein paar Nebenfiguren, etwa die Fremdenlegionäre Martin und Rüdiger, von denen ersterer von Lydia richtiggehend besessen ist und letzterer der Vater ihres Kindes ist. Insgesamt ist das Buch unausgegoren, da die verschiedenen Handlungsstränge nicht überzeugend ineinander laufen. show less
Der 43jährige Arzt Anton ist der Sohn der Mutter, die Erdbeeren anbauen möchte um show more Marmelade zu kochen, doch zunehmend weniger dazu in der Lage ist. Antons Versuche sie zu unterstützen versanden in Hilflosigkeit (z.B. heimlich Erdbeeren einzupflanzen, weil die Mutter es vergessen hat). Seine neue Freundin, die Ärztin Lydia, stand lange Zeit am Abgrund des Lebens, doch als sie ein Kind bekam, konnte sie plötzlich Verantwortung übernehmen. Dann gibt es noch ein paar Nebenfiguren, etwa die Fremdenlegionäre Martin und Rüdiger, von denen ersterer von Lydia richtiggehend besessen ist und letzterer der Vater ihres Kindes ist. Insgesamt ist das Buch unausgegoren, da die verschiedenen Handlungsstränge nicht überzeugend ineinander laufen. show less
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